Wenn Sie feststellen, dass der Server (zu) langsam reagiert, dann melden Sie sich bitte unbedingt und umgehend bei uns, damit wir baldmöglichst tätig werden können.

Es gibt zahlreiche Gründe, warum das Laden einer Website langsam erscheint:

  • Es liegt am eigenen Rechner (Netzwerkkarte nicht optimal konfiguriert, Browser hat besondere Einstellungen etc.)
  • Es liegt an der eigenen Internetverbindung/Leitung
  • Es liegt an der Route, die für die Datenpakete verwendet werden
  • Es liegt an der Website, z.B.
    • nicht optimierte Programmierung
    • falsche Software (CMS, Blog, Groupware, …)
    • zuviele Grafiken
    • zu große Grafiken
    • externe Daten von langsamen Servern eingebunden
  • Es liegt am Server, auf dem die Website gehostet wird

Die gefühlte Wahrnehmung sollte unbedingt versucht werden mit Messergebnissen zu untermauern.

Nachfolgend nun einige Hilfestellungen, um Ursachen herauszufinden.

 

Ladegeschwindigkeit

Mit solch einem Analyse-Tool können Sie die Ladegeschwindigkeit der Website und damit die des Servers, auf dem die Website liegt ermitteln:

Geben Sie ruhig auch bekannte Internetadressen (heise.de, tagesschau.de u.ä.) ein, um einen Vergleich zur eigenen Website zu erhalten.

Bei manchen solcher Geschwindigkeitstest-Anbieter erhält man unterschiedliche Hinweise, so z.B. ob es am Server oder an den eigenen Daten liegt.

Beachten Sie bitte, dass die Ladezeiten immer zu dem Server gemessen werden, auf dem solche Tools hinterlegt sind. Wenn also der Server des Website-Analyse und Monitoring-Anbieters z.B. in einer Kneipe in einer amerikanischen Wüste liegt mit schlechter Leitungsanbindung, dann erhalten Sie natürlich sehr miserable Ergebnisse oder Ausfallzeiten gemeldet, die nicht mit der Realität übereinstimmen.

 

Eigene Verbindungsgeschwindigkeit

Nachfolgendes Tool hilft festzustellen, welche Verbindungsgeschwindigkeit man selber ins Internet hat. Um den gemessenen Wert zu erhalten, kann man ignorieren, dass es eigentlich für DSL-Verbindungen gedacht ist:

Route der Datenpakete

Mit Traceroute kann man die Route der Datenpakete zwischen sich selber und dem Server, auf dem die Webseiten liegen herausfinden. Über eine Suchmaschine finden Sie u.a. eine Anleitung für Ihr eingesetztes Betriebssystem. Nachfolgend eine Beispielanleitung, wie man unter Windows 10 einen solchen Traceroute durchführen kann:

Das Ergebnis des Traceroute zeigt in einer Liste die Stationen und ihre Reihenfolge an, die zwischen sich selber und der angegebenen Domain-/IP-Adresse liegen. Dabei wird in der Liste die Antwortdauer in Millisekunden (ms) angezeigt. Daneben befinden sich gewöhnlich IP-Adresse oder der Name der Station.

Wenn der Name oder die IP-Adresse alleine nicht Aufschluss über die Station gibt, dann kann man das über z.B. www.netip.de herausfinden. So kann man den Weg der Datenpakete auch auf der Weltkarte verfolgen.
Der Punkt mit der längsten Millisekunden-Differenz verzögert die Anfrage am meisten. Wenn eine Webseite sehr lange lädt, liegt die Schuld womöglich bei einer der Zwischenstationen der Anfrage. In solch einem Fall kann man als Webmaster nicht viel selber machen.

Das Ergebnis des Ping liefert vier Pakete in Folge ab. Wenn die Gegenseite antwortet wird bei jedem Paket angegeben, wie lange es unterwegs war. Am Ende erfolgt eine Zusammenfassung, wie viele Pakete erfolgreich übertragen wurden und wie groß die Latenzzeiten waren.

Wenn “Zeitüberschreitung der Anforderung.” angezeigt wird, dann antwortet ein Rechner nicht und deutet auf ein Problem in der Netzwerkkonfiguration.