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Die Sicherheit im Internet

 

Nichts ist sicher, was mit Computer gemacht werden kann. Und noch unsicherer ist, was mit Microsoft gemacht wird.

Grundsätzlich kann man immer nur von einer relativen Sicherheit reden. Die meisten Sicherheitssysteme haben immer irgendwo eine wunde Stelle. Die hier tatsächlich zu stellende Frage ist, ob es sich für irgendjemanden lohnt, einen großen Aufwand zu betreiben, um Ihnen zu schaden.
Um es einem möglichen Angreifer trotzdem zu erschweren, ist es wichtig einige Grundregeln zu beachten.

  • Teilen Sie niemanden Ihr Passwort mit!
    Seien Sie nicht zu vertrauensselig. Auch nicht, wenn in Online-Formularen Ihre persönlichen Angaben gefordert werden. Verzichten Sie gegebenenfalls auf das, was Ihnen durch das ausfüllen des Formulars in Aussicht gestellt wird. Schliesslich geben Sie Ihre Personalien auch nicht irgendeinem Adressensammler auf der Strasse oder vor Ihrer Haustür.
  • Speichern Sie keine wichtigen Passwörter auf Ihrem Computer, wenn auch andere diesen Computer mitbenutzen!
  • Schreiben Sie in einer unverschlüsselten eMail nichts, was Sie nicht auch Ihrem Frisör erzählen würden!
    Seien Sie grundsätzlich bereit Konsequenzen Ihres Handelns zu tragen.

Netscape mit einer 128-Bit Verschlüsselung

Obwohl die U.S. Regierung bis vor kurzem die Ausfuhr dieser Verschlüsselungtechnik verbot, ist die 128bit-Technologie möglich.
Unter http://www.fortify.net/ gibt es ein Programm "Fortify for Netscape", daß die Verschlüsselungsengine des Netscape Navigator (Version 3 und 4) und Communicator (Version 4) modifiziert. "Fortify for Netscape" gibt es für viele Betriebssysteme.

Viele Leute können Ihre eMails ohne größere Probleme lesen

Eine eMail geht im Internet über viele verschiedene Rechner (Server) bis sie zu ihrem Empfänger gelangt. Technisch ist es für den Besitzer oder den Administratoren dieser Rechner kein Problem Ihre eMail zu speichern und zu lesen. Das macht zwar fast niemand aber theoretisch ist es möglich. Was aber viel wichtiger ist, daß die Computer über die die eMails gehen, Daten des Headers speichern. Also Empfänger, Sender, usw. und daß man so nach Jahren noch festsstellen könnte, mit wem Sie korrespondiert haben.
Es nützt wenig, wenn Sie eine Übertragung vom Server, wo Ihre eMails liegen bis zu Ihrem Rechner verschlüsseln lassen ("STunnel" u.ä.). Das ist nur die "letzte Meile", die eine eMail zurücklegt. Wesentlich wichtiger ist die Übertragung zwischen den verschiedenen Providern. Wirklich Einfluß haben die Sie nur mit PGP-Verschlüsselung (siehe unten).

Verschlüsselung von eMails

Thawte bietet für private Nutzer kostenlose Zertifikate für Netscape, Opera, Outlook, etc. an. Mit solch einem Zertifikat kann man seine eMails automatisch unterschreiben und codieren lassen.
Sie müssen dazu nur auf deren Homepage zertifizieren lassen. Im Falle von "Thawte" gehen Sie auf Personal Certificate System Enrollment und dann auf "Enroll New Users" klicken. Ihre Daten eingeben und einen Tag später bekommen Sie eine eMail, worin die Adresse für das herunterladen Ihres neuen Zertifikat enthalten ist.
In deutscher Sprache bietet www.trustcenter.de diese Möglichkeit auch an. Auf der Seite Angebote für Privatanwender einfach auf "Ihr kostenloses Zertifikat" klicken.

Etwas unabhängiger sind Sie jedoch, wenn Sie sich mit PGP vertraut machen.

PGP

PGP (Pretty Good Privacy) ist ein System um eMails zu verschlüsseln und / oder zu unterschreiben ("signieren").
PGP arbeitet mit einem öffentlichen Schlüssel, den jeder haben muß, der Ihnen eine verschlüsselte eMail schreiben will (vergleichbar mit einem offenen Vorhängeschloss, das man nur noch zudrücken braucht) und einem privaten Schlüssel, den Sie dann zum entschlüsseln der eMail verwenden.

Links zum Thema

Viren und Angriffe über eMails

Klicken Sie bitte dazu hierauf.