Die cid - christliche internet dienst GmbH

Einige Hinweise und Grundsätze zum Thema eMail-Sicherheit können hier nachgelesen.

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Viren in eMails

 

Virenverbreitung per eMail
Grundsätzlich muß klar sein, daß ein Computervirus ein Programm (eine Software) ist. Diese Software muß gestartet bzw. aktiviert werden. Sie startet also - sofern man Outlook meidet - nicht von allein!
Oftmals werden diese Virenprogramme als normale Dokumente verschickt (.doc, .pif, .xls, .exe, .bat, .com, ...). Diese Dokumente erscheinen zuerst einmal harmlos, können aber Makros enthalten. Und Makros sind Programme. Programme können Viren sein.

Bitte beachten Sie, daß eine Software oder Datei/Dokument grundsätzlich als Dateianhang ("Attachment") kommt. Dieser Dateianhang ist umschlossen von der eMail. Die eMail selber mit dem Anhang kann gefahrlos vom Mailserver heruntergeladen werden. Aber man sollte auf keinen Fall den Dateianhang bedenkenlos starten. Erst recht nicht, wenn man den Absender nicht kennt oder keine Dateien angefordert hat.

Was machen diese Virenprogramme?
Diese Schadprogramme sind heutzutage selten darauf aus, Daten zu löschen. Zweck ist es, die Kontrolle über einen Rechner zu erhalten. Passwörter, Bankdaten und (in der Internetsoftware gespeicherte) Kreditkartennummern auszuspionieren, den PC als Spam-(Werbe-)Versender oder für ferngesteuerte Angriffe auf andere Rechner zu missbrauchen.

Virenschutzprogramme
Ein wichtiger Schutz gegen Schädlinge sind Virenscanner. Aber auch wer seine Software regelmäßig aktualisiert, kann sich nicht komplett auf sie verlassen. "Beinahe alle getesteten Virenscanner weisen mehr oder weniger große Mängel und Lücken auf", so c't-Experte Axel Vahldiek.
Besonders wichtig ist, dass ein Virenscanner mit der eMail-Software gut zusammenarbeitet, da die meisten Schädlinge noch immer auf diesem Weg auf den Rechner gelangen.

Der wirksamste Schutz gegen solche Schädlinge ist nach wie vor ein bewusster und vorsichtiger Umgang mit dem Internet. Man sollte niemals Dateianhänge öffnen, die unangefordert im Postfach landen. Bei Windows 2000/XP empfiehlt es sich, möglichst nicht mit Administratorrechten zu arbeiten.


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Angriffe per Mail beim herunterladen
Viele eMail-Programme, unter ihnen sowohl die eMail-Clients des Netscape Communicators als auch Microsoft Outlook 98 und Outlook Express, enthalten Sicherheitslöcher, die es einem versierten Angreifer unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen, den Computer des Benutzers im harmlosesten Fall zum Absturz zu bringen oder trojanische Pferde einzuschleusen, womit ein Zugriff auf den Computer des Benutzers möglich wird.

Der "Angriff" geschieht dabei bereits beim Herunterladen der eMails, nicht erst bei deren Öffnen. Ursache für dieses Problem sind Unachtsamkeiten in der programminternen Auswertung des Mail-Headers, der den Dateinamen für Attachments auswertet.
Glücklicherweise sind an dieser Stelle bisher noch keine Angriffe bekannt, die wirklichen Unfug über den Rechnerabsturz hinaus anstellen, aber auch dies könnte in manchen Fällen ja bereits unliebsame Nebenwirkungen haben.

Die großen Hersteller reagieren bei bekanntwerden sofort und bieten auch Fixes (Programme, die Fehler beheben) zum herunterladen von der Homepage an.